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Patents

  1. Advanced Patent Search
Publication numberDE19526614 A1
Publication typeApplication
Application numberDE1995126614
Publication date23 Jan 1997
Filing date21 Jul 1995
Priority date21 Jul 1995
Publication number1995126614, 95126614, DE 19526614 A1, DE 19526614A1, DE-A1-19526614, DE19526614 A1, DE19526614A1, DE1995126614, DE95126614
InventorsHenry Alfred Goolsbee
ApplicantHenry Alfred Goolsbee
Export CitationBiBTeX, EndNote, RefMan
External Links: DPMA, Espacenet
Verbindungselement bei Schmuckketten mit aufgefädelten Schmuckelementen
DE 19526614 A1
Claims(5)
1. Verbindungselement bei Schmuckketten mit aufgefädelten Schmuck­ elementen, dadurch gekennzeichnet, daß es als Schmuckelement (1; 7) und zur Erfüllung einer Funktion als Verbindungselement (1a) einen Einfädelkanal (2) zum Aufreihen auf einer Kettenschnur (3) oder einem Kettendraht und wenigstens zwei Einsteckkanäle (4) aufweist zum Einstecken je eines federnden V-förmigen Steckerteils (5) mit Betätigungsteil (6) zur Herstellung und Lösung einer sich arretie­ renden Steckverbindung.
2. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Einsteckkanäle (4) vorgesehen sind, die in derselben Ebene wie der Einfädelkanal (2) liegen, am selben Ende des Ver­ bindungselementes (1) münden und zwischen sich und dem Einfädelka­ nal (2) einen spitzen Winkel ausbilden.
3. Verbindungselement nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Trapezform mit an der breiteren Kopfseite abgeschräg­ ten Kanten (9), in welchen die Einsteckkanäle (4) münden.
4. Verbindungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei Einsteckkanäle (4) vorgesehen sind, die in derselben Ebene liegen und zwischen sich einen Winkel von jeweils 60° aus­ bilden.
5. Unter Verwendung von Verbindungselementen (1; 7) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 4 hergestellte Ketten (A, B, C) oder Ab­ schnitte solcher Ketten, welche an wenigstens einem ihrer Enden ein Steckerteil (5) aufweisen.
Description

Die Erfindung betrifft das Gebiet der Schmuckketten, wie Halsket­ ten, Armbänder, Ohrgehänge und dergleichen, welche die Kettenele­ mente, wie Perlen, Steine und dergleichen, auf einer Schnur oder einem Metalldraht oder einem gleichwirkenden anderen Träger auf­ gereiht tragen, und befaßt sich im Näheren mit einem An- und Zu­ sammenschlußstück als Verbindungselement zum Ansetzten einer vor­ gegebenen einen Kette oder eines Abschnitts einer Kette an eine vorgegebene andere Kette.

Diesbezüglich ist beispielsweise bekannt, Armkettchen oder Ohr­ kettchen an einer Halskette unter Ausbildung einer gegebenenfalls dann mehrgliedrigen Halskette festzumachen, wobei die Verbindung der beiden Ketten miteinander in der Weise erfolgt, daß man die kleinere Kette mit einem ihrer Enden oder mit ihren beiden Enden an der größeren Halskette einhängt, wozu die Halskette an defi­ nierter Stelle oder an mehreren definierten Stellen ein Ket­ tenelement aufweist, das eine Öse zum Einhängen der kürzeren Ket­ te trägt.

Mit Bezug auf das Öffnen und Schließen einer Kette sind unter an­ derem Steckverschlüsse bekannt, bei denen sich ein an der Kette befindliches endständiges Teil in Form einer V-förmigen Feder in ein an dem anderen Kettenende festgemachten Verschlußteil ein­ stecken läßt, wobei sich die so entstandene Steckverbindung durch ein Zusammendrücken des V-förmigen Federteils und dessen Heraus­ ziehen aus dem Verschlußteil wieder lösen läßt.

Als gewisser Nachteil der bekannten Technik, Schmuckketten mit­ tels wenigstens einer Öse miteinander zu verbinden, wird unter anderem empfunden, daß die Ösen einerseits dazu neigen, sich in der Kleidung zu verfangen, und andererseits der Schmuckkette, be­ sonders wenn sie aus edlen Materialien gefertigt ist, ein weniger elegantes Ansehen zu verleihen.

Aufgabe der Erfindung ist es, für Schmuckketten mit aufgereihten Kettenelementen ein solches Verbindungselement für das Ansetzten von Ketten an Ketten zur Verfügung zu stellen, welches das anzu­ setzende Teil der weiteren Kette nicht außen, sondern in seinem Inneren aufnimmt, welches den Anschluß wenigstens einer noch wei­ teren Kette zuläßt und welches darüber hinaus auch als ein Teil des Hauptverschlusses zum Schließen der Kette zu einem Endlosband bzw. zum Öffnen der Kette zum Abnehmen von dem sie tragenden Kör­ perteil dienen kann.

Diese Aufgabe, gemäß der ein auffädelbares, elegantes, mehrfunk­ tionales Element als Verbindungselement einer Schmuckkette ge­ schaffen werden soll, wird unter Nutzung der Steckverschlußtech­ nik gelöst gemäß der Merkmale des Patentanspruchs 1. Ausgestal­ tungen und Weiterbildungen der Erfindung finden sich in den ab­ hängigen Ansprüchen 2 bis 4 und in Anspruch 5 angegeben.

Nachfolgend wird die Erfindung sogleich anhand von rein beispiel­ haften Figuren näher beschrieben.

Es zeigt:

Fig. 1 im Längsschnitt ein auffädelbares Verbindungselement gemäß der Erfindung mit zwei Anschlußkanälen für eine Steckverbindung;

Fig. 2 die perspektivische Darstellung eines Verbindungsele­ ments gemäß Fig. 1 mit prinzipienhafter Darstellung eines V-förmigen Federteils zur Herstellung der Steck­ verbindung;

Fig. 3 die perspektivische Darstellung eines auffädelbaren Verbindungselementes gemäß der Erfindung mit drei An­ schlußkanälen für eine Steckverbindung;

Fig. 4 eine mehrgliedrige Kette, zusammengesetzt vermittels mehrerer Verbindungselemente gemäß der Fig. 1 und 2;

Fig. 5 eine sich verzweigende Kombination mehrerer einander zugeordneter erfindungsgemäßer Verbindungselemente.

Das in Fig. 1 dargestellte Teil 1′ ist ein Halbstück eines der in den Fig. 2, 3 und 5 gezeigten Verbindungselemente 1, die aus zwei solchen Halbstücken 1′ zusammengesetzt sind, beispiels­ weise durch Verkleben oder Verlöten.

Das Verbindungselement 1 enthält einen zentralen Einfädelkanal 2 für die Kettenschnur 3 bzw. einen Kettendraht oder dergleichen und weist zwei Einsteckkanäle 4 für die klemmende Einordnung und Arretierung eines federnden V-förmigen Steckerteils 5 mit Betäti­ gungsteil 6 auf. Die Einsteckkanäle 4 liegen in derselben Ebene wie der Einfädelkanal 2 und bilden vorzugsweise einen spitzen Winkel zwischen sich und dem Einfädelkanal 2 aus.

Das Prinzip eines durch Einführen eines Steckerteils 5 in einen Einsteckkanal 4 bewirkbaren Steckverschlusses ist bekannt, so daß auf die Darstellung und Erläuterung technischer Details für die vorübergehende Arretierung eines Steckerteils 5 im Einsteckkanal 4 verzichtet werden kann.

Gegenüber einem Verbindungselement 1 mit zwei Einsteckkanälen 4 enthält das in Fig. 3 dargestellte Verbindungselement 7 drei Ein­ steckkanäle 4, welche aus Gründen der Steckgeometrie in einer Ebene liegen und zwischen sich je einen Winkel von 60° ausbilden sollten, wie mittels der Pfeile 4′, welche die Einsteckrichtung für die Einordnung der Steckerteile 5 in die Einsteckkanäle 4 an­ geben, angedeutet ist. Der Einfädelkanal 2 für die Kettenschnur 3 durchläuft das Verbindungselement 6 zentral und senkrecht zur Ebene der drei Einsteckkanale 4.

Bezüglich der Anordnung nach Zahl und nach Lage von Einsteckkanä­ len 4 in einem Verbindungselement gemäß der Erfindung besteht grundsätzlich keine Beschränkung, ebensowenig wie für die Lage des Einfädelkanals 2 relativ zur Lage der Einsteckkanäle 4. So sind beispielsweise auch Verbindungselemente nach Art des zwei Einsteckkanälen 4 aufweisenden Verbindungselements 1 besonders vorteilhaft, wenn sie links und/oder rechts des Einfädelkanals 2 einen weiteren Einsteckkanal 4 enthalten - und so drei bzw. vier Einsteckkanäle 4 in derselben Ebene aufweisen.

Die mit der Erfindung verbundenen Vorteile werden nachfolgend der Einfachheit halber lediglich zu Verbindungselementen 1, also zu Verbindungselementen der in den Fig. 1, 2, 4 und 5 näher illu­ strierten Art (mit zwei geneigt zum Einfädelkanal 2 gelegenen Einsteckkanälen 4), aufgezeigt.

Unter Verwendung von aufgefädelten Verbindungselementen 1 wurde beispielsweise ein Set aus einer Halskette A mit Perlen 8 und aus ebenso gefertigten Armbandketten B und C, wobei die Kette B kür­ zer ist als die Kette C, hergestellt. Bei der gezeigten Kette C ist zusätzlich ein Element D, das beispielsweise Teil eines Ohranhängers sein kann, angeschlossen vermittels eines Zwillings­ steckerteils, das sozusagen aus zwei Kopf an Kopf zusammengesetz­ ten Steckerteilen 5 besteht; dementsprechend weist ein solches Zwillingssteckerteil zwei Betätigungsteile 6 auf.

Die Ketten A, B und C lassen sich einzeln tragen und beispiels­ weise mittels eines Verbindungselementes 1, das die Funktion ei­ nes Hauptverschlusses Ib übernimmt, zum Endlosband schließen, wo­ zu jedes der beiden Kettenenden ein Steckerteil 5 aufweist. An­ statt eines Verbindungselementes 1b für den Hauptverschluß könnte allerdings auch ein beispielsweise stäbchenförmiges Kupplungs­ stück (nicht gezeigt) mit einander gegenüberliegenden Einsteckka­ nälen 4 dienen.

Die Ketten A, B und C können nun - wie in Fig. 4 gezeigt - zu ei­ ner "Verwandlungskette" kombiniert werden, indem man entweder nur eine der Ketten B und C oder auch beide Ketten B und C (Fig. 4) mit ihren das Steckerteil 5 tragenden Enden in die Einsteckkanäle 4 von vorhandenen Verbindungselementen 1 der Kette A einsteckt; gegenüber solchen Verbindungselementen 1, welche lediglich aufge­ fädelt oder aufgereiht sind und somit nur ein Schmuckelement dar­ stellen, sind diejenigen Verbindungselemente 1, an welche ein Kettenstück mittels eines Steckerteils 5 angeschlossen ist, mit 1a bezeichnet.

Ein solches Verbindungselement 1a wirkt als Verzweigungsstück, an dem entweder ein Ende einer Kette oder je ein Ende von zwei Ket­ ten oder beide Enden einer Kette angeschlossen werden können bzw. von ihm abzweigen.

Anstatt wie in Fig. 4 gezeigt, gemäß der die aneinandergekoppel­ ten Ketten A, B, C hinsichtlich ihrer benachbarter Kettenelemente 1 Kopf gegen Kopf bzw. Fuß gegen Fuß zueinander stehen, zeigt

Fig. 5 in der Vertikalen den Abschnitt einer Kette mit Fuß gegen Kopf angeordneten Verbindungselementen 1, von denen sich ein je­ des als Verzweigungsstück zur Ableitung von Ketten in derselben Richtung verwenden läßt. Auf diese Weise lassen sich auch Gehänge mit frei herabhängenden Enden erzeugen, wozu eigene kürzere Hän­ gerteile, so zum Beispiel auch ein Element D, welche nicht dafür bestimmt sind, sich zum Endlosband schließen zu lassen, bei einer Schmuckkettenkollektion vorgesehen sein können.

Wie zu erkennen, stellen die Verbindungselemente gemäß der Erfin­ dung funktionale Teile dar, welche eine hohe Vielzahl von Ketten­ gebilden je nach dem individuellen Geschmack oder Bedürfnis zu­ sammenstellen lassen, sofern die entsprechenden Ketten oder auch Abschnitte von Ketten - aus denen sich längere Kettengebilde zu­ sammenstecken lassen - beim Benutzer vorhanden sind.

Bei Ketten aus insbesondere edlen Materialien unter Verwendung von Perlen 8 und/oder Edelsteinen sollten die Verbindungselemente aus Edelmetall gefertigt sein und für die besonders elegante Er­ scheinungsform der Juwelierware harmonische Ausmaße aufweisen, wozu beispielsweise für Verbindungs- und Kettenelemente 1 eine Trapezform, deren breitere Kopfseite abgeschrägte Kanten 9 auf­ weist, in denen die Einsteckkanäle 4 münden, ästhetisch befriedi­ gen sollte. Diesbezüglich werden bei einer Kette mit Perlen für die elegante und harmonische Form eines Verbindungselementes 1 folgende Maße vorgeschlagen: Längserstreckung etwa 12 mm, Kopf­ breite (über alles) etwa 9 mm, Fußbreite etwa 4 mm, Dicke etwa 4,5 mm.

Im übrigen dienen die Schrägen 9 auch dazu, die am Kopfteil des Verbindungselementes 1 angrenzenden Kettenelemente so angeordnet zu halten, daß sie sich nicht gegenseitig beengen.

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Referenced by
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Classifications
International ClassificationA44C5/20
Cooperative ClassificationA44C5/2095
European ClassificationA44C5/20T2
Legal Events
DateCodeEventDescription
23 Jan 1997OP8Request for examination as to paragraph 44 patent law
28 May 19978131Rejection